Skart

SKART hat sich am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft (Gießen) gegründet und verwirklicht multimediale, von bildender Kunst ebenso wie von elektronischer Musik geprägte Theaterprojekte.
In wechselnder Zusammenarbeit mit befreundeten Künstler*innen kultivieren sie eine collagierende Arbeitsweise. SKART Produktionen sind irritierende Bilder- und Textreigen, die sich an verkrusteten Klischees, als auch am (pop-)kulturellen Gedächtnis Westeuropas abarbeiten. Ein assoziatives Spiel mit gesellschaftlich Randständigem und die Sinnlichkeit performativer Extreme sind charakteristisch für die Gruppe.
Ihre in Kooperation mit Mobile Albania entstandene Arbeit „Seele essen Angst auf“ wurde von Theater Heute für die Spielzeit 2021/22 in die Auswahl der Besten Nachwuchskünstler*innen aufgenommen.

SKART & Masters of the Universe (MOTU)
Das altersgemischte Performancekollektiv Masters of the Universe entwickelt seit 2013 ein „Theater der neuen Generation“. Basisdemokratisch und jenseits von Sparten­Denken arbeiten Schüler*innen demokratischer Schulen und ältere Akteur*innen von SKART an zeitgenössischer Performance Art, die sich gleichermaßen an Kinder und Erwachsene richtet. Masters of the Universe verstehen sich als Werkzeug, um gesellschaftliche Phänomene unter dem Aspekt des Verhältnisses von Kindern und Erwachsenen zu untersuchen. Ihre Ästhetik zeichnet sich durch einen gebrochen-lustvollen Habitus aus, der von surrealen Kinderfantasien & Jugendkulturen genauso beeinflusst ist, wie von den historischen Avantgarden und zeitgenössischer Kunst.
Im Frühjahr 2020 ist im Verlag Theater der Zeit eine die MASTERS OF THE UNIVERSE Denk- und Arbeitsweise verhandelnde Publikation erschienen.