FURY

Christian Martin
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FURY ist die performative Suche nach den Urzuständen menschlicher Gemeinschaft. Es geht um die Gefühle, die die Welt im Innersten zusammenhalten. Gefühle, die älter sind als Sprache und soziale Rollen. Gefühle, die älter sind, als die Vernunft. Es geht um Rituale, die Menschen brauchen um mit Wut, Angst und Überforderung umzugehen. Maskenwesen, archaische Bilder, harmonische Zustände und Momente emotionaler Erschöpfung erschaffen eine Welt, in der Protagonist*innen durch fragile soziale Spannungsfelder steuern. Das Stück bewegt sich durch Generationen und Traditionen: vom Beginn des Lebens hin zu seinem Verschwinden, von der Wut zu Resignation, von Isolation zu Möglichkeiten von Nähe.

Erneut arbeitet das altersgemischte Hamburger Performancekollektiv SKART & Masters of the Universe kongenial mit Mitgliedern des inklusiven Ensembles Meine Damen und Herren zusammen sowie mit Bewohner*innen des Altenheims Epiphanienhaus Winterhude, Gob Squad’s Sarah Thom und dem Hamburger Performance-Multitool Günter Reznicek.

Auf sinnliche Weise begegnen sie ungenannten Gefühlen. Gemeinsam übertragen sie gesellschaftliche Spannungen und psychische Ausnahmezustände in irrwitzige Rituale und spielerische Performancemomente. Bildstark entstehen surreale Gefühlslandschaften und emotionale Meinungen, die ein leidenschaftliches Ringen um Gemeinschaft ausdrücken.

(Programmtext Kampangel)

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Gefördert durch den Elbkulturfonds und den Fonds Darstellende Künste.
Gefördert durch den Elbkulturfonds und den Fonds Darstellende Künste.

Kritiken

Mariola Brillowska, Junge Welt, 22.05.2026
"Ein herrlich absurder, tiefgründiger Theaterabend, den man nicht verpassen sollte."
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